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Kommunale Qualifizierungsökonomie
Interdisziplinäres Seminar

Das interdisziplinäre Projekt zwischen den Fachbereichen Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen beschäftigt sich mit dem Maßnahmenangebot der lokalen Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des Bedarfs nach Qualifizierung von Hilfeempfängern nach SGB II dienen.

Projektinhalte

Ziel des Projektes „Kommunale Qualifizierungsökonomie“ ist die wissenschaftliche Begleitung des Handelns kommunaler Akteure bei der Bereitstellung und Durchführung von Arbeitsmarkt-instrumenten für die Region Gießen im Schwerpunkt Qualifizierung. Im Kern des Projekts steht die Frage nach der Wirkung ausgewählter Qualifizierungsmaßnahmen auf klar identifizierbare Problemlagen bei den Adressaten wie auch bei den institutionellen Trägern der Maßnahmen. Bei der Ermittlung von Problemstellungen und der Analyse über die Wirksamkeit der ausgewählten Interventionen werden vier Ebenen in den Blick genommen, auf denen Prozesse und Faktoren für erfolgreiche Ergebnisse analysiert werden sollen:

  1. Struktur der Hilfeträger (Ebene der Institution/Organisation)

  2. Prozesse der Hilfeerbringung (Umsetzung der Maßnahme)

  3. Ergebnisse der Hilfeerbringung bei den Adressaten (Ebene der Maßnahmen-Teilnehmer)

  4. Gesellschaftliche Wirkung ( Konzeption von Maßnahmen)


Im Rahmen der Organisationsdiagnostik werden die Struktur der Hilfeträger und die Prozesse der Hilfeerbringung untersucht. Dabei steht die systematische Analyse der Umsetzung von Maßnahmen bei der Hilfeerbringung, die auf den Erfolg von Organisationen und deren Zielsetzungen wirken, im Fokus der Projekts (Evidence-Based-Management als Basis adäquater Management-Handlungen). Mittels der Programmevaluation werden die Wirkungen der impliziten wie expliziten Zielsetzungen des Programms bzw. der Qualifizierungsmaßnahme auf die Adressatengruppe untersucht. Dabei wird eine systematische Programmtheorie entwickelt, die erklären soll, wie Qualifizierungsmaßnahmen funktionieren. Die Ergebnisse sollen Rückschlüsse auf eine optimale Bearbeitung der gesellschaftlichen Problemlage, u.a. hohe Arbeitslosigkeit von Teilgruppen, und damit eine Evidence-Based-Policy and Practice (EBPP) ermöglichen.
Konzeption

Konzeption Lehre Forschung Organisation Adressaten Organisationsdiagnose-qualitativ Organisationsdiagnose-quantitativ Programmevaluation-qualitativ Programmevaluation-quantitativ

Für weitere Informationen zu den einzelnen Projektelementen klicken Sie in die Grafik.

Worin liegt die Besonderheit des Projekts?

Das Projekt stellt nicht nur den Bezug zwischen den Fachbereichen wie auch Forschung und Lehre, sondern auch die Verbindung zur Praxis her. Durch Kooperationen mit der Universitätsstadt und dem Landkreis Gießen und ihren Institutionen kann sowohl die Betreuung von Studierenden bei ihren Arbeiten, als auch die wissenschaftliche Begleitung der konkreten Arbeitsprozesse bewältigt werden. Innovativ ist auch die Form der Durchführung. Angesehene Praktiker führen in die Thematik ein, geben den Studierenden den nötigen Hintergrund zum Themenfeld Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsökonomie. Während des Seminars setzen wir auf interaktives Arbeiten. Dieses Seminar wird aus Mitteln zur Verbesserung der Studienqualität und der Lehre der Justus-Liebig-Universität Gießen finanziert. Im Rahmen unserer Möglichkeiten stimmen wir das Konzept möglichst passgenau auf die heterogenen Studierendengruppen ab.
Erstellt am 31.07.2012 von Martin Hagel
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