| News-Kategorien: | |
| Eingestellt von: | Univ.-Prof. Dr. Georg Götz |
| Eingestellt am: | 15.11.2008 |
| Weitere Informationen: | Wer ist der beste Formel 1 Fahrer? |
"Wer ist der beste Formel 1 Fahrer heute? Und wer ist der beste Fahrer aller Zeiten? Und wer ist der zweitbeste deutschsprachige Fahrer? Solche Fragen interessieren viele Menschen mehr als all die anderen gewichtigen Themen, die normalerweise in wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften diskutiert werden. Zum Glück lassen auch sie sich mit den Analyseinstrumente der Ökonomen beantworten." Der Artikel "Wer ist der beste Formel 1 Fahrer? Eine ökonometrische Talentbewertung" von David Stadelmann und Reiner Eichenberger, erschienen in der aktuellen Ausgabe der Perspektiven der Wirtschaftspolitik (Volume 9 Issue 4, Pages 486 - 512)), aus dessen Einleitung das obige Zitat stammt, zeigt Ihnen, dass man auch "aussergewöhnliche" Fragen mit den Methoden behandeln kann, die Sie im Studium lernen. In diesem Fall sind es vor allem diejenigen aus dem Bereich Statistik und Ökonometrie (Professor Winker), mit deren Hilfe Sie die Ergebnisse des Aufsatzes nachvollziehen können. Einen weiteren Vorgeschmack auf Fragen, Methoden und Ergebnisse des Aufsatzes liefert das folgende Zitat. Mehr erfahren Sie im Aufsatz unter dem angegebenen Link. "Ein Fahrer ist dann schnell, wenn er gut ist und ein gutes Auto hat. Zudem hängt sein Erfolg noch von vielen weiteren Faktoren ab, insbesondere dem Talent seiner Gegner und der Qualität ihrer Fahrzeuge, der Anzahl Rennteilnehmer, den Wetterbedingungen im Rennen und natürlich seinem Rennglück. Die bisher in der einschlägigen Szene verfügbaren Rankings und Evaluationen trennen weder den Einfluss von Fahrer und Auto,noch erfassen sie all die anderen Faktoren. Zumeist beschränken sie sich auf eine simple Addition von Punkten, Siegen, Podiumspositionen und ähnlichem. Oft wird nicht einmal für die Anzahl der gefahrenen Rennen korrigiert, obgleich Fahrer mit mehr Rennen auch mehr Punkte und Siege sammeln können. Was also tun? Die Antwort ist erstaunlich einfach: multipel regressieren." |
|
Professur für VWL - Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung
Prof. Dr. Georg Götz